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Arbeitsweise

Der AWRRW: Information, Vertrauen, Austausch

Durch die Integration der Vertreter der Bezirksregierung in den Vorstand sind diese frühzeitig und umfassend über alle abfallwirtschaftlichen Aktivitäten und Probleme der Vereinsmitglieder informiert. Zugleich können dadurch Informationen der Bezirksregierung verteilt und notwendige Abstimmungsprozesse rechtzeitig in Gang gesetzt werden. Durch diesen „kurzen Dienstweg“ können potenzielle Differenzen im Gespräch geklärt werden, bevor sie sich zu tatsächlichen Problemen entwickeln. Das ist auch für die Wirtschaftsvertreter der Industrie- und Handelskammern von Bedeutung, da durch deren Information über die Vorhaben der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger und der übergeordneten Behörden eine rechtzeitige Folgenabschätzung und die Festlegung begleitender Maßnahmen erfolgen können. Dieser Dialog innerhalb des Vereins hat zur Vertrauensbildung unter den Mitgliedern beigetragen.

Die Tätigkeit und Themen des Vereins werden seit jeher hauptsächlich von den Erfordernissen der Mitglieder bestimmt. Das bedeutet, dass der Verein nicht nur eine „Informationsaustauschstelle“ ist, sondern auch die operative Arbeit unterstützt. Das kann in Form von Gutachtenaufträgen sein, aber auch durch die Einrichtung befristeter Arbeitsgruppen, in denen sich fachlich versierte Mitarbeiter der Mitgliedskommunen mit spezifischen abfallwirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigen.

Der Verein befasst sich auch mit Fragestellungen der „strategischen Planung“. Dabei geht es vorzugsweise um die Abschätzung der Auswirkungen der Gesetzgebungsverfahren und der Rechtsprechung auf EU-, Bundes- und Landesebene, der Unterstützung bei der Koordinierung regionaler Abfallströme oder um die Formen interkommunaler Zusammenarbeit.