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Zahlen, Daten, Fakten

Unser Verein heute: 19 Mitglieder, die 5 Millionen Einwohner und 190.000 Unternehmen vertreten

Gegründet wurde unser Verein durch die Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Remscheid und Solingen sowie durch die Kreise Kleve, Mettmann, Neuss und Viersen. In den folgenden Jahren kamen in chronologischer Reihenfolge hinzu: die Städte Wuppertal und Velbert, die IHK zu Düsseldorf, die IHK Wuppertal/ Solingen/ Remscheid, die Stadt Duisburg, die IHK Mittlerer Niederrhein, der Kreis Wesel sowie die Städte Essen und Mülheim an der Ruhr. Heute hat der Verein 19 institutionelle Mitglieder mit ca. 5 Mio. Einwohnern und rund 190.000 kammerangehörigen Unternehmen.

Das Vereinsgebiet umfasst fast den gesamten Regierungsbezirk Düsseldorf, der der bevölkerungsreichste und bei einer Bevölkerungsdichte von 978 Einwohnern je Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Regierungsbezirk in Deutschland ist.

Im Regierungsbezirk Düsseldorf werden trotz der mit 10 kreisfreien Städten und 5 Kreisen überwiegend städtisch geprägten Struktur insgesamt 52 % der Fläche landwirtschaftlich genutzt (vorwiegend linksrheinisch).

Die Region zählt zu den wirtschaftlich bedeutendsten Standorten in Europa: Rund 6,7 % des gesamtdeutschen BIP werden allein im Regierungsbezirk Düsseldorf erwirtschaftet.

Daten zur Abfallwirtschaft

Wie angesichts der hohen Bevölkerungsdichte und großen Wirtschaftskraft zu erwarten, fallen im Regierungsbezirk Düsseldorf auch große Mengen Abfälle an. Für das Jahr 2016 verzeichnet die Abfallbilanz des Landes Nordrhein-Westfalen für den Regierungsbezirk Düsseldorf 3,59 Mio. Mg Siedlungsabfälle. Darin enthalten sind 1,39 Mio. Mg Haus-, Geschäfts- und Sperrmüll, ca. 0,488 Mio. Mg getrennt erfasste Bioabfälle, rd. 0,604 Mio. Mg getrennt gesammelte Wertstoffe (PPK, Glas, LVP), aber auch rund 0,66 Mio. Mg Bau- und Abbruchabfälle.

Die behandlungsbedürftigen Siedlungsabfälle werden im Regierungsbezirk Düsseldorf im Wesentlichen in den sieben Müllverbrennungsanlagen (Düsseldorf, Essen, Kamp-Lintfort, Krefeld, Oberhausen, Solingen, Wuppertal) energetisch verwertet. Diese sieben Anlagen mit einer Gesamtkapazität von etwa 3,2 Mio. Mg haben im Jahr 2016 rund 2,8 Mio. Mg Abfälle durchgesetzt. Knapp die Hälfte davon (etwa 45%) ging auf Mengen der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger zurück. Das Müllheizkraftwerk Wuppertal erhielt mindestens 85% seiner Verbrennungsmenge von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern; im Falle Wuppertals ein sehr gutes Beispiel für effiziente und funktionierende kommunale Kooperationen, hier innerhalb des EKOCity-Verbundes.

Neben den sieben thermischen Behandlungsanlagen gibt es im Regierungsbezirk Düsseldorf ausweislich des Abfallwirtschaftsplans aus dem Jahr 2016 drei mechanische Abfallbehandlungsanlagen und acht Deponien (davon vier der Deponieklasse II). Hinzu kommen neun von den örE genutzte Anlagen zur biologischen Verwertung von Abfällen, im Wesentlichen sind das Kompostierungsanlagen.