Skip to main content

Unser Verein

Unsere Anfänge: Ein überregionales Konzept zur Entsorgung von Sonderabfällen

Die Anfänge unseres Vereins liegen über 40 Jahre zurück. Am 26.01.1978 verließ eine Rundverfügung des Regierungspräsidenten das Behördengebäude an der Düsseldorfer Cecilienallee. Die Adressaten, die Oberstadt- und Oberkreisdirektoren im Regierungsbezirk Düsseldorf, sollten ihre Überlegungen zur geordneten Entsorgung von Sonderabfällen mitteilen.

Zu diesem Zeitpunkt war allen Fachleuten klar, dass die Entsorgungsprobleme für industrielle Sonderabfälle in den Ballungszentren an Rhein, Ruhr und Wupper nur überregional gelöst werden können.

Den Standortproblemen der Städte standen die Interessen der Kreise gegenüber, die keineswegs nur als Mülldeponie für die Stadt dienen wollten. Man musste sich also zusammensetzen, miteinander reden und sich einigen, wenn man die industrielle Entwicklung der Region und die damit verbundenen Arbeitsplätze und Wohlstandschancen nicht gefährden wollte. Dieses Interesse einte alle.

Am Ende entschied man sich für die Rechtsform eines eingetragenen, gemeinnützigen Vereins, der zwar juristisch selbständig ist, aber nicht die Einflussmöglichkeiten eines Zweckverbandes hat. Am 23.04.1980 wurde durch die zuständigen Beigeordneten und Dezernenten der Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Remscheid und Solingen sowie der Kreise Kleve, Mettmann, Neuss und Viersen der formale Gründungsakt für den "Verein zur Förderung der Sonderabfallwirtschaft Region Rhein-Wupper e. V." vollzogen.

Diese Form der engen abfallwirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Industrie- und Handelskammern auf Vereinsebene ist in Deutschland einmalig. Und doch ist sie nur logisch, denn es ging in den Anfangszeiten nicht zuletzt um die Lösung der dringenden Entsorgungsprobleme von Gewerbe und Industrie im Vereinsgebiet. Im Zuge eines sich immer weiter ausdehnenden Aufgabenspektrums wurde auf der Mitgliederversammlung 1988 beschlossen, dem Verein den Namen "Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft Region Rhein-Wupper e. V." zu geben. Da der Wirkungsbereich des Vereins inzwischen größer geworden ist und auch Teile des Ruhrgebietes mit einschließt, haben die Mitglieder im Jahr 2018 entschieden, den Vereinsnamen noch einmal zu verändern. Heute heißt er „Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft Region Rhein-Ruhr-Wupper e. V.". In der Kurzform nennen wir ihn der Einfachheit halber "Abfallwirtschaftsverein" oder auch „AWRRW“.

Unsere Organe

Die Organe des Vereins sind

  • die Mitgliederversammlung, der gewählte Vertreter der Kreistage und Räte der Mitglieder angehören,
  • der Vorstand, dem die fachlich zuständigen Verwaltungsbeamten (Dezernenten/ Beigeordnete/ Vorstände) angehören, und schlussendlich
  • die Geschäftsführung, die über die Geschäftsstelle die Vereinsarbeit abwickelt.

Die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Auf ihr beschließen die Mitglieder den jährlichen Haushaltsplan und ggf. Änderungen der Satzung. In seiner Satzung sind neben dem Namen, Zweck und Sitz des Vereins, der Vereinsregisternummer sowie seiner gemeinnützigen Ausrichtung hauptsächlich Regelungen zu seiner Organisation niedergelegt. Der Vorsitzende und seine Stellvertreter vertreten den Verein rechtlich nach außen.

Um aber "am Puls der Zeit" bleiben zu können und den Anforderungen immer ein Stück voraus zu sein, tritt der Vorstand des Vereins regelmäßig zusammen, um aktuelle Informationen auszutauschen und das gemeinsame Handeln und neue Aufgaben mit der Geschäftsstelle abzustimmen.

Das Team in der Geschäftsstelle übernimmt so alle weiteren Aufgaben, die zur Erfüllung der definierten Ziele und zur Umsetzung von zukunftsweisenden Abfallkonzepten in der Region nötig sind. Durch die langjährige Zusammenarbeit und das gemeinsame Engagement der Mitglieder ist Vertrauen als Grundlage der erfolgreichen Arbeit gewachsen.